Heimat- und Geschichtsfreunde

Griesbach e.V.

Der Zweck des Vereines ist die Förderung der Heimatpflege und Hei-matkunde, des traditionellen Brauchtums sowie der Denkmalpflege.

Unsere Publikationen

Erstes Heimatbuch 2011:

1000 Jahre Griesbach - Geschichte und Entwicklung

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Am Anfang stand eine Idee

 

Im Juni 2010 trafen sich auf Einladung von Rolf-Peter Holzleitner die Griesbacher Vereinsvorstände und zahlreiche Geschichtsinteressierte, um einen Arbeitskreis zu gründen, der ein Konzept für eine Feier zum 1000-jährigen Jubiläum des Pfarrdorfs erarbeiten sollte.

Resultat des Treffens und einiger weiterer Zusammenkünfte: Erstellung einer Orts- und Bilderchronik über die Geschichte Griesbachs. Als weiteres Ergebnis erfolgte im Jahr darauf zwangsläufig die Gründung der Heimat- und Geschichtsfreunde Griesbach.

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Das Autorenteam

v.l.n.r.:  Heinrich Heß, Mariele Obermeier, Marianne Fruhmann, Karl Gerhager, Josef Eberl, Manfred Hofmeister (Vorstand), Cornelia Holzleitner, Rolf-Peter Holzleitner, Siegfried Heß, Dr. Xaver Luderböck, Christian Falch (nicht im Bild)

Zweites Heimatbuch 2018:

Soldaten der Altgemeinde Griesbach im Ersten Weltkrieg

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2018 Buch Seite 38.jpg

Auszug aus dem Vorwort von Vorstand Manfred Hofmeister zu Buch 2

 

Vor bald 40 Jahren erzählte mir mein Großvater Otto Hofmeister sen., vielen Griesbachern noch als „Schuasda Ottl“ bekannt, oft von der „alten“ Zeit. Er berichtete über Erlebnisse aus seiner Jugend und Kindheit. Dabei las er bei einer solchen Gelegenheit aus zwei kleinen, derb zusammengehefteten Büchlein vor.

Diese Hefte waren gerade so groß, dass man sie bequem in eine Jackentasche stecken konnte. Innen waren sie ganz dicht mit Blei-stift in einer für mich damals völlig unbekannten Schrift beschrieben – das waren die Kriegstagebücher meines Urgroßvaters Ge-org Hofmeister aus dem Ersten Weltkrieg.

Vor etwa 15 Jahren nahm ich die beiden Hefte wieder zur Hand, nur mit dem Lesen der „alten Deutschen Schrift“ funktionierte es nicht so recht. Aus dem Wunsch heraus zu erfahren, was in den Büchern steht, bat ich Marianne Götz (geb. Kapfinger, die meinen Urgroßvater noch persönlich kannte), mir beim Entziffern des Inhaltes zu helfen. In einigen Abendsitzungen begannen wir ge-meinsam mit ihrem Mann Ludwig mit dem Transkribieren der Tagebücher.

 

Das „Projekt Kriegstagebücher“, wie es in der Zwischenzeit bei mir hieß, schlief dann wieder für einige Jahre ein – bis in die Zeit nach der Arbeit an unserer Griesbach-Chronik. Das Projekt nahm wieder Fahrt auf. Zunächst konnte ich auf die Mithilfe von Ma-riele Obermeier zählen - ein großes Problem stellten dabei die Ortsnamen dar. Viele dieser Namen wurden von einem Nieder-bayern, quasi in Lautschrift, also so wie er sie hörte, aufgeschrieben und waren damit fast unmöglich zu entschlüsseln. Erst im Gespräch mit Dr. Xaver Luderböck fand sich eine Lösung für das Problem.

 

Gemeinsam mit Dr. Luderböck entstand der Gedanke, eine kleine Publikation aus den Tagebüchern zu erstellen – zumal sich 2018 das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100ten Mal jähren sollte. Zwischenzeitlich hatten wir noch von Franz Wimmer aus Ludersdorf einen Bericht aus der französischen Kriegsgefangenschaft seines Onkels Josef Wimmer erhalten. Dr. Luderböck erkannte, dass in dem Thema mehr steckte. Es keimte die Idee auf, alle Griesbacher bzw. alle aus der Altgemeinde Griesbach stammenden Kriegsteilnehmer zu erfassen – schon war ein neues Projekt für die Heimat- und Geschichtsfreunde daraus geworden.

 

Bald formierte sich ein Kernteam, bestehend aus Dr. Xaver Luderböck, Mariele Obermeier, Heinrich Heß, Siegfried Heß, Lydia Groß-Luderböck, Karl Gerhager, Marianne Fruhmann, Josef Eberl und meiner Wenigkeit. Damals, im Jahre 2015, hatten wir noch keine Ahnung, dass uns dieses Thema die nächsten drei Jahre intensiv beschäftigen sollte.

Das 10-jährige Jubiläum steht bevor:

In Vorbereitung: Dokumentation von Dr. Xaver Luderböck

Publikation zur Kirchengeschichte Griesbachs

Ein etwas längerer Aufsatz, so hat Dr. Xaver Luderböck seine Arbeit mit ca. 140 Buchseiten bezeichnet, ist aus seiner Feder während der Corona-Krise entstanden. Seine Arbeit ist weitgehend fertig gestellt und befasst sich mit der Geschichte der Kirche in Griesbach sowie den Patronatsherren und Pfarrherren der Pfarrei. Der Inhalt wird gewürzt mit Bildern aus der Bestandsauflistung der Kirchenausstattung.

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Netzgewölbe der Zeit um 1475 vor der Sakristei im Turmuntergeschoss

 

Das neue Buch kann bestellt werden!

Ab sofort sind Vorbestellungen möglich und erwünscht und werden entgegengenommen von:

Manfred Hofmeister Tel. 08734 / 93 33 03 – Email: hofmeister-griesbach@gmx.de

Mariele Obermeier Tel. 08734 / 93 21 66 – Email: aum.obermeier@t-online.de

Dr. Xaver Luderböck Tel. 08734 / 93 76 06 – Email: lux@luderboeck.de

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Pfarrei und Kirche in Bildern

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1992 Außenrenovierung der Pfarrkirche St. Georg unter Pfarrer Anton Rollinger (1990 - 1996)

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Der Stolz der Pfarrei von 1991: Der Kirchenchor

hinten v.l.:    Heß Siegfried, Brunner Alois, Holzleitner Rolf-Peter,    

                      Heß    Konrad, Eglseder Georg,    Lackermeier Paul, 

                      Pfarrer Rollinger Anton, Lettl Joseph

mittig v.l.:     Klugbauer Helmut, Heß Barbara, Bölsterl Rosmarie,

                      Bölsterl Roswitha, Peisl Martina, Eberl Anton, Pfeiffer

                      Christa, Heilmer Rosmarie, Thon Karin

vorne v.l.:      Weinmann Christl, Holzleitner Cornelia, Wiesinger Rosi,

                      Brunner Käthi, Weinmann Manuela, Trapp Marianne,

                      Lackermeier Maria

1995 Abschluss der Innenrenovierung des Gotteshauses

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Pfarrer Albert Deindl 1894 - 1914

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Der Ökonomie-Pfarrhof bestand bis 1919

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Pfarrer Joseph Wühr 1914 - 1917

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Pfarrer Michael Reger 1917 - 1927

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Der Pfarrhof: erbaut 1920 - ersetzt 1957